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Erstes Frauenhandball-Länderspiel in der Pilatus Arena endet mit Niederlage

Die Schweizer Frauen-Handballnationalmannschaft hat ihr erstes Länderspiel in der Pilatus Arena in Kriens deutlich verloren. In der EM-Qualifikation unterlag das Team von Nationaltrainer Knut Ove Joa den favorisierten Niederlanden mit 21:39.

Die Schweiz startete vor gut gefüllten Rängen (2465 Zuschauer) zunächst vielversprechend in die Partie. Dank mehrerer starken Paraden von Torhüterin Lea Schüpbach und drei Treffern in Folge ging die Nati sogar mit 6:4 in Führung. Doch nach einem frühen Timeout fanden die Niederländerinnen – WM-Halbfinalistinnen vom vergangenen Dezember – besser ins Spiel und übernahmen zunehmend die Kontrolle.

Bis zur Pause setzten sich die Gäste bereits deutlich ab und führten mit 18:10. Nach dem Seitenwechsel liessen die Niederlande nichts mehr anbrennen und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Am Ende stand ein klarer 39:21-Erfolg für den Gruppenfavoriten.

Trotz der Niederlage bleibt die Schweizer Mannschaft in der EM-Qualifikation weiterhin auf Kurs für die Europameisterschaft Ende 2026.

Für einen positiven Moment sorgte Debütantin Avril Mikkelsen Frei. Die Rückraumspielerin, die in Norwegen engagiert ist und neben der norwegischen auch die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzt, erzielte in ihrem ersten Länderspiel vier Tore. Beste Schweizer Torschützin war Daphne Gautschi mit fünf Treffern. Auf Seiten der Niederlande war Kelly Dulfer mit sechs Toren erfolgreichste Werferin der Partie.